Unternehmen
Wo Handwerk auf Geschichte trifft
Talzunge entstand aus dem Wunsch, Schokolade nicht als Süssigkeit, sondern als Kulturgut zu verstehen – mit allem, was dazu gehört: Herkunft, Handwerk, Region.
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Wie Talzunge entstanden ist
Talzunge öffnete 2019 seine Türen an der Marktgasse in Bern – nicht als Confiserie und nicht als Reisebüro, sondern als etwas dazwischen. Der Name verweist auf das Bernische und auf das Organ, mit dem wir schmecken: auf die Zunge, die im Tal zu Hause ist.
Die Idee kam aus einer schlichten Beobachtung: Wer in die Schweiz kommt, kauft Schokolade – aber selten versteht er sie. Die grossen Marken stehen im Vordergrund, die handwerklichen Confiseure in Kleinstädten und Bergtälern bleiben unsichtbar. Talzunge wollte das ändern, Schritt für Schritt, ohne Lärm.
Seit der Gründung begleiten wir Gäste durch Degustationen, Workshops und mehrtägige Routen – alle mit demselben Ansatz: aufmerksam zuhören, langsam vorgehen, neugierig bleiben. Wir arbeiten ausschliesslich mit unabhängigen Herstellern zusammen, die ihre Arbeit mit Sorgfalt und Haltung betreiben.
Unser Haus in der Berner Altstadt ist ein Ort zum Ankommen. Wer hereinkommt, soll spüren, dass hier niemand etwas verkaufen will – wir wollen zeigen, was da ist.
Das Team
Die Menschen hinter Talzunge
Lena Scherrer
Gründerin & Degustationsleiterin
Lena hat Foodkulturengeschichte studiert und zehn Jahre in verschiedenen Confiserie-Betrieben der Deutschschweiz gearbeitet, bevor sie Talzunge gründete.
Thomas Hausammann
Workshop-Leiter & Handwerkslehrmeister
Thomas ist gelernter Confiseur und führt seit Jahren Temprierkurse durch. Er bringt Geduld und Humor mit – beides notwendig, wenn Schokolade sich nicht gleich fügen will.
Miriam Röthlin
Routenplanung & Gastgeberkoordination
Miriam kennt die Regionen der Schweiz, die keine Hochglanzbroschüren haben, aber die besten Hersteller beherbergen. Sie ist die Stille hinter jeder gelungenen Route.
Unsere Haltung
Wie wir arbeiten
Nur mit ausgewählten Partnern
Wir arbeiten ausschliesslich mit Herstellern zusammen, die ihre Produkte mit Sorgfalt und erkennbarem Handwerk fertigen. Jede Partnerschaft entsteht aus persönlichem Kennenlernen.
Kleine Gruppen, bewusst
Unsere Erlebnisse sind auf maximal 12 Personen ausgelegt. Das ist kein Marketingversprechen, sondern eine Bedingung dafür, dass die Qualität des Austauschs erhalten bleibt.
Datenschutz & Diskretion
Wir erfassen nur die Daten, die für die Buchungsabwicklung notwendig sind, und geben keine Informationen an Dritte weiter. Unsere Datenschutzerklärung ist verständlich formuliert.
Nachhaltigkeit im Blick
Wir bevorzugen Hersteller, die über Herkunft und Anbau ihrer Kakaobohnen Auskunft geben können. Es geht uns nicht um Zertifikate, sondern um nachvollziehbare Wege.
Offene Rückmeldung
Nach jedem Erlebnis nehmen wir uns Zeit für Feedback. Was gut war, nehmen wir gerne mit. Was besser sein könnte, nehmen wir ernst.
Fachkundige Führung
Alle Erlebnisse werden von Personen geleitet, die ihren Bereich aus eigener Praxis kennen – nicht aus dem Lehrbuch. Das macht den Unterschied in der Vermittlung.
Schokolade als Ausgangspunkt
Die Schweizer Confiserie-Tradition ist vielschichtiger, als die meisten ahnen. Neben den bekannten industriellen Marken gibt es eine lebendige Szene unabhängiger Hersteller in Städten, Dörfern und Alpentälern, die ihre Arbeit nach eigenen Vorstellungen von Qualität gestalten. Viele dieser Betriebe sind schwer zu finden – nicht weil sie sich verstecken, sondern weil sie keine grossen Marketingapparate betreiben.
Talzunge versteht sich als Brücke zwischen diesen Herstellern und Menschen, die neugierig sind. Unsere Degustationen, Workshops und Reiserouten sind nicht als touristisches Rahmenprogramm gedacht, sondern als eigentliche Erlebnisse mit eigenem Wert. Wer einen Heritage Tasting Nachmittag besucht, verlässt ihn mit einem anderen Blick auf das, was in einer Schokolade stecken kann.
Bern ist für uns kein zufälliger Standort. Die Stadt liegt im Herz eines Landes, das Schokolade für die Welt neu definiert hat – und sie liegt nah an den Regionen, durch die unsere Routen führen. Wir sind gerne Ausgangspunkt und Ankerpunkt zugleich.
Interesse geweckt?
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